Bei dem piezoelektrischen Effekt entsteht eine Spannung, indem durch Druck auf einen Kristall eine Verschiebung der Ladungsschwerpunkte erzeugt wird. Diese Kristalle bestehen meistens aus Quarz, Lithiumniobat oder Galliumorthophosphat. Wenn Druck auf einen solchen Kristall ausgeübt wird, werden die einzelnen Elementarzellen zusammen gepresst, dadurch entsteht dann ein Dipol und somit eine sehr kleine elektrische Spannung. Erst wenn man die Spannung aus allen einzelnen Elementarzellen zusammen rechnet, bekommt man eine messbare Spannung. Außerdem muss man darauf achten, dass der Winkel, aus welchem der Druck kommt, mit dem Aufbau der Elementarzellen übereinstimmt, sonst entstehen keine Dipole und somit auch keine Spannung. Außerdem ist zu beachten, dass der Druck von gegenüberliegenden Seiten kommen muss. Dieser Effekt wird z.B. in Feuerzeugen verwendet, um einem kleinen Funken zu erzeugen, welcher das Gas entflammt. Zum besseren Verständnis haben wir zwei Abbildungen erstellt:

Wenn Sie eine Animation zu dem piezoelektrischen Effekt sehen wollen, können Sie eine der beiden Abbildungen anklicken.

               




Zuletzt geändert: Montag, 2. März 2026, 14:37