Gehäuse - 3D-Druck
Damit der Climate Cube nicht nur funktioniert, sondern auch robust, modular und alltagstauglich ist, wurde ein eigenes Gehäuse im 3D-Druck entwickelt. Ziel war es, alle elektronischen Komponenten sicher zu verstauen, die Sensorik sinnvoll zu platzieren und gleichzeitig die Wartung so einfach wie möglich zu gestalten.
Das Gehäuse besteht aus insgesamt sieben Bauteilen:
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1 Bodenplatte
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4 Seitenwände
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1 Deckel mit Ausschnitt für das E-Paper-Display
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1 innere Trennwand, die vor Wärmeeinfluss schützt
Alle Teile sind so konstruiert, dass sie passgenau ineinander gesteckt oder teilweise verschraubt werden. Dadurch lässt sich der Climate Cube bei Bedarf einfach öffnen – zum Beispiel, um Sensoren auszutauschen oder neue Komponenten zu ergänzen.
Ein wichtiges Designelement ist die Trennwand im Inneren, die den Temperatursensor thermisch abschirmt. Sie verhindert, dass Wärme vom CO₂-Sensor oder vom Mikrocontroller den Temperaturwert verfälscht. Zusätzlich ist der Display-Ausschnitt so gestaltet, dass das E-Paper-Display flach und sicher in den Deckel eingelassen werden kann.
Die Bauteile wurden mit der Software Autodesk Fusion 360 konstruiert und lassen sich auf handelsüblichen 3D-Druckern (z. B. Prusa, Anycubic, Creality) drucken. Für beste Ergebnisse wird empfohlen, PLA-Filament mit 0,2 mm Schichthöhe und 20–30 % Infill zu verwenden. Je nach Drucker dauert ein kompletter Satz rund 6 bis 8 Stunden.
Im folgenden Bild sind alle Teile des Climate Cube Gehäuses zu erkennen...

✅ Gut zu wissen: Die STL-Dateien zum Nachdrucken sind hier im Moodle-Kurs verfügbar – sie können direkt im Slicer (z. B. PrusaSlicer oder Cura) geladen werden. Die Datei Seitenwand.stl ist links und rechts identisch, daher ist sie nur einmal vorhanden und muss 2 mal gedruckt werden. Das ZIP-Archiv enthält daher nur 6 Dateien.
ZIP-Archiv 3D-Druck